Die Gold-Kraemer-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frechen-Buschbell. Sie wurde 1972 von Paul und Katharina Kraemer gegründet. Anlass war auch die persönliche Erfahrung der Familie mit Behinderung: Ihr Sohn war schwerbehindert und starb bereits im Jugendalter. Aus ihrem vielfältigen sozialen Engagement entstand so eine Stiftung, die bis heute Menschen mit Behinderung unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen will.
Die Arbeit der Stiftung orientiert sich an dem Gedanken, dass Inklusion im Alltag stattfinden muss – beim Wohnen, Arbeiten, Sport, in der Kultur und in der Begegnung zwischen Menschen. Deshalb schafft die Stiftung an verschiedenen Orten Räume, in denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung selbstverständlich zusammenkommen.
Einer dieser Orte ist das Inklusive Begegnungs- und Tagungszentrum Alt St. Ulrich in Frechen-Buschbell. Die Stiftung hat die ehemalige Pfarrkirche übernommen und zu einem barrierefreien Begegnungsort weiterentwickelt. Heute stehen dort neben dem Kirchenraum mehrere Veranstaltungs- und Seminarräume zur Verfügung, die von Vereinen, Gruppen, Unternehmen und Bildungsträgern genutzt werden können.
Gleichzeitig ist Alt St. Ulrich auch ein Ort für Kultur geworden. Konzerte, Lesungen, Gespräche und weitere Veranstaltungen bringen Menschen aus der Region zusammen. Organisiert werden viele dieser Angebote vom Förderverein Kirche Alt St. Ulrich, der das kulturelle Leben des Hauses mit großem ehrenamtlichem Engagement trägt.
Die Gold-Kraemer-Stiftung unterstützt dieses Engagement bewusst. Denn Kultur schafft Begegnung – und genau darum geht es der Stiftung seit mehr als 50 Jahren: Räume zu schaffen, in denen Menschen selbstverständlich miteinander in Kontakt kommen und gesellschaftliche Teilhabe konkret erlebt werden kann.